Fasten mit Säften – meine Erfahrungen mit der Biotta Wellness Woche

Ich faste regelmässig und bin durch das Intervallfasten gewohnt, eine Weile nichts zu essen. Mein Körper hat sich an die kleinen Essenspausen gewöhnt und das Fasten ist empfehlenswert, um die Selbstreinigung des Organismus zu unterstützen. Nach den letzten Monaten mit reichlich gutem Essen und viel Kaffee habe ich mich entschieden, in der Fastenzeit vor Ostern eine Saftkur auszuprobieren. Im Gegensatz zum Intervallfasten verzichte ich während der Kur für 5 Tage auf feste Nahrung. Da ich gerne Säfte trinke, habe ich mich diesmal für die Biotta Wellness Woche* entschieden und möchte Euch über meine Erfahrungen mit der Saftkur berichten.

Biotta Mrs Flury

Warum mache ich eine Saftkur?

Ich esse für mein Leben gerne, ernähre mich sehr gesund und treibe regelmässig Sport: Warum also sollte gerade ich fasten? Ausschlagend für mein Saftfasten waren die vielen Anlässe und Ferien mit reichlich Essen und Kaffee. Der Frühlingsbeginn war für mich der ideale Zeitpunkt für eine kleine Pause und ich war gespannt, wie mein Körper auf die Saftkur reagiert.

Abnehmen war nicht ausschlaggebend für meine Saftkur, denn ich wiege mich kaum und setze auf intuitives Essen. Das heisst ich achte darauf, was mein Körper verlangt und esse prinzipiell ohne Verbote. Ich habe auch meistens Appetit auf gesundes Essen, viel Gemüse und reichlich Wasser, kann aber auch schwer einem Stück Kuchen und Kaffee widerstehen. Zudem entwickle ich als Bloggerin ständig neue Rezepte und bin oft zum Essen eingeladen.

Biotta Wellness Woche

Dem Überfluss an Nahrung habe ich nun für eine Woche einen Riegel vorschoben und ausprobiert, wie mein Körper auf den völligen Verzicht auf festes Essen und Kaffee reagiert. Vor der Kur war es für mich wichtig, einen geeigneten Zeitpunkt dafür zu finden, den sozial ist eine Saftkur sicher nicht.

Ich habe eine Woche in der Fastenzeit vor Ostern für meine Saftkur festgelegt und die Tage in meinem Kalender blockiert. In dieser Zeit habe ich keine sozialen Termine rund ums Essen angenommen, mein Sportprogramm runter geschraubt und mir viel Zeit für mich reserviert.

Biotta Mrs Flury

Vorbereitungstag

Die Biotta Wellness Woche sieht einen Vorbereitungstag vor, welche den Körper auf die kommende Saft-Woche einstimmt. Das ist wichtig und ich habe an diesem Tag auf leichtes Essen gesetzt, auf weissen Zucker verzichtet und mir die letzte Tasse Kaffee gegönnt.

1 Tag: Voller Motivation

Der erste Tag ohne feste Nahrung! Ich bin motiviert und halte mich an die Anleitung der Wellness Woche. Gegen Mittag bekomme ich starke Kopfschmerzen (Kaffee-Entzug) und fühle mich zu schlapp für grössere Unternehmungen oder Sport. Abends gehe ich viel früher als sonst schlafen.

2 Tag: Ich muss mich motivieren

Am Dienstag vermisse ich morgens meinen Kaffee und habe durch das Kochen für meine Familie den ganzen Tag einen gewissen “Futterneid”. Ich fühle mich mit meinem Saftfasten heute als Aussenseiter, fühle mich schlapp und friere leicht. Dennoch motiviere ich mich gegen abends noch für 30 Minuten langsames Laufen. Anschliessend geht es mir besser und ich gehe wieder früh zu Bett.

3 Tag: Halbzeit geschafft

Schon zwei Tage geschafft, ich bin motiviert für den dritten Tag meiner Kur. Ich besuche ausser Haus eine Weiterbildung und habe mir die Säfte mitgenommen. Mittag möchte ich nicht auf das gemeinsame Mittagessen mit der Gruppe verzichten. Ich wähle eine leichte Gemüsesuppe und ziehe daneben die Saftkur weiter durch. Ich motiviere mich nach meinem langen, sitzenden Kurstag auch wieder für 30 Minuten langsames Laufen. Das anschliessende Highlight ist abends wieder die Tomatensuppe.

4 Tag: Ich vermisse meinen Kaffee

Ich bin stolz, dass ich bereits 3 Tage geschafft habe. Die Lust auf meinen Kaffee am Morgen ist immer noch da, aber ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, mir keine Gedanken mehr über mein Essen zu machen. Es fällt mir aber sehr schwer, dass ich an diesem Tag nebenher Rezepte für meinen Blog fotografiere und für meine Familie kochen koche.

5 Tag: Neue Leichtigkeit durchs Fasten

Der letzte Tag ist angebrochen! Ich freue mich, dass ich es bald geschafft habe und überlege mir schon, was ich morgen als erstes esse. Ich habe mich mittlerweile ans Fasten gewöhnt, verspüre eine gewisse Leichtigkeit ohne Essen. Den Geschmack der Säfte mag ich aber nicht mehr, ich vermisse meinen Kaffee und bereite mir an diesem Tag zusätzlich eine Gemüsesuppe zu.

Ich bin wieder schlapp und verzichte an diesem Tag auf Sport und sage auch meinen Freundinnen ab, welche sich abends in der Stadt treffen. Es macht mir nicht Spass nur Wasser zu trinken, während die anderen sich ein Bier und etwas zum Essen gönnen.

Fazit

Eine Saftkur zu machen ist faszinierend, ich hätte es nie gedacht, dass ich es schaffe 5 Tage zu fasten. Am Tag nach meiner Saftkur habe ich morgens wenig Hunger und habe auch an diesem Tag das Bedürfnis mich gesund zu ernähren und viel Gemüse und Früchte zu essen.

Nach den Säften habe ich als erstes Lust auf ein herzhaftes Gericht und bin nach meiner ersten Mahlzeit schnell satt. Ich muss mich wieder ans Essen gewöhnen, die Leichtigkeit der Fastentage ist vorbei.

Als Fazit fühle ich mich nach 5 Tagen Fasten leichter und entschlackt durch den Verzicht auf feste Nahrung und Kaffee. Es ist für mich ein guter Start in den Frühling. Sehr schwer war für mich aber teilweise der Alltag mit meiner Familie, für welche ich nebenher gekocht habe. Ich würde die Saftkur deshalb das nächste Mal noch besser planen und mir eine ruhigere Woche aussuchen, in der ich nur Zeit für mich habe und einmal aufs Kochen verzichten kann 😉

Der Alltag mit Essen im Überfluss hat mich nach der Kur schnell wieder eingeholt. Es gefällt mir aber, meinem Körper einmal eine kleine Pause zu geben und ich kann mir deshalb gut vorstellen, nächstes Frühjahr wieder eine Saftkur zu machen.

*Dieser Beitrag ist in bezahlter Zusammenarbeit mit Biotta Schweiz entstanden und spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

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8 Kommentare

  1. Wow, ich gratuliere Dir, wie Du das durchgezogen hast. Bravo!

    • liebe Katrin
      vielen Dank! Ab Tag 3 kommt man langsam in den Fastenmodus und der Verzicht auf feste Nahrung fällt leicht. Du musst auch unbedingt einmal eine Saftkur ausprobieren.
      Ganz liebe Grüsse
      Doris

  2. Super, Doris! Ich freue mich dass du das geschafft hast! Immer wenn ich so eine Kur anfange habe ich spätestens am Abend so starke Migräne, dass ich eine Ibuprofen nehmen und abbrechen muss😔leider. Anscheinend muss ich erst mal meinen Kaffeekonsum stark reduzieren. Liebe Grüße

    • liebe Susanne
      vielen Dank für deine liebe Nachricht. Ja der Körper reagiert stark auf den Entzug von Kaffee usw. Ich trinke auch viel und habe deshalb meinen Konsum bereits vor der Kur etwas reduziert.
      Ganz liebe Grüsse
      Doris

  3. Liebe Doris,
    du schreibst in deinem Blogeintrag von intuitivem Essen, mit dem ich mich zur Zeit mehr auseinandersetze.
    Magst du auch mal einen Blogeintrag oder ein Video dazu machen? 🙂
    liebe Grüße!!

  4. So eine Saftkur steht auch auf meiner To-Do-Liste aber nur mit Kaffee. Könnte nie und nimmer darauf verzichten.

    • liebe Margarete
      Ja unbedingt einmal ausprobieren, ich möchte nächstes Jahr im Frühling auch wieder eine Saftkur machen. Natürlich wäre der Detox besser ohne Kaffee und schwarzen Tee, aber ungesüsst und ohne Zucker ist schwarzer Kaffee auch beim Intervallfasten morgens erlaubt.
      liebe Grüsse
      Doris

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